Zu Content springen

Was kann ich mit dem kinesiologischen Selbsttest fragen – und kann ich der Antwort vertrauen?

„Kann ich den Muskeltest fragen, ob ich heute Mittag eine Pizza essen soll?“
„Oder ob ich meinen Job kündigen soll?“
„Ob XY der/die richtige Partner:in für mich ist?“

Solche Fragen werden mir häufig gestellt – in meinem Kinesiologie-Basisseminar, in persönlichen Gesprächen oder vorab bei Kennenlern-Gesprächen mit neuen Interessent:innen. Und weißt du was? Ich liebe diese Fragen. Denn sie zeigen, dass da jemand wirklich verstanden hat, wie kraftvoll der kinesiologische Selbsttest sein kann und wie vielseitig man ihn anwenden kann - auch über diese 10 Anwendungsmöglichkeiten hinaus. 

Kurze Antwort: Ja. Du kannst theoretisch alles fragen.
Lange Antwort: Es kann sein, dass du mit der Antwort (noch) nicht so viel anfangen kannst 😉

Denn oft geht es bei solchen Fragen gar nicht nur darum, was man testen kann – sondern um etwas viel Tieferes:
👉 Kann ich dem Ergebnis vertrauen?
👉 Ist das „Ja“ oder „Nein“ wirklich richtig?

Lass uns genau da gemeinsam hinschauen.

Der Schlüssel liegt im Vertrauen – und das beginnt vor dem Test

Wenn Menschen den Muskeltest in Frage stellen, dann zweifeln sie meist nicht an der Methode selbst – sondern an ihrer eigenen Fähigkeit, „richtig“ zu testen. Und: Sie wünschen sich Sicherheit in der Antwort.

Doch Vertrauen in den Muskeltest beginnt nicht mit dem Drücken auf den Arm – sondern schon deutlich vorher: bei deiner inneren Haltung.

Die 3 wichtigsten Voraussetzungen für vertrauensvolle Testergebnisse

1. Hast du die Erlaubnis zu testen?

Das ist nicht nur bei Tests für andere entscheidend – auch bei dir selbst.

  • Bei kinesiologischen Tests für andere Personen gilt: Wir testen niemals (!) ohne deren ausdrückliche Zustimmung. Auf der Website der Foundation for Shamanic Studies, bei der ich einen Teil meiner schamanischen Ausbildung gemacht habe, gibt es dazu einen eigenen Artikel, den ich sehr empfehlen kann.
  • Bei dir selbst frag dich ehrlich:
    👉 Möchte ich die Antwort wirklich wissen?
    👉 Bin ich bereit, mit der Antwort zu leben - egal, wie sie ausfällt?

Denn wie heißt es so schön: „Stelle keine Frage, wenn du mit der Antwort nicht leben kannst.“

2. Bist du wirklich neutral?

Der Muskeltest funktioniert nicht, wenn du innerlich schon weißt, was du hören willst. Kennst du das mit dem Münzwurf? Wenn du beim Werfen merkst, dass du hoffst, dass es „Kopf“ wird … dann kennst du die Antwort eigentlich schon. Genauso ist es beim Selbsttest: Wenn du eine „Wunsch-Antwort“ hast, wirst du dich womöglich (bewusst oder unbewusst) beeinflussen – und im Zweifel dem Ergebnis nicht trauen.

3. Beobachtest du wertfrei?

Der indische Philosoph Jiddu Krishnamurti soll gesagt haben: „Beobachten ohne zu bewerten ist die höchste Form menschlicher Intelligenz.“

Ob das stimmt, sei dahingestellt – aber ich weiß aus Erfahrung (und meiner Mediations-Ausbildung): Es ist verdammt schwer, nicht zu bewerten.
Wir interpretieren fast alles – besonders, wenn es um Entscheidungen geht. Doch genau hier liegt auch bei kinesiologischen Tests und dem Interpretieren der Muskelantwort der Schlüssel: Neutralität, Neugier, Vertrauen.

Präzise Fragen = präzisere Antworten

Der Muskeltest kann nur mit Ja oder Nein antworten. Das klingt einfach – ist aber oft tricky. Denn:

  • Beispiel Testen der Verträglichkeit von Lebensmitteln: 1 Apfel kann dir gut tun – 2 Kilo Äpfel eher nicht 😉
  • Beispiel Homöopathisches Mittel: Wirkt und ist dir zuträglich – aber wie lange, in welcher Dosis, in welcher Kombination?

Also: Formuliere deine Fragen konkret. Stell passende Gegenfragen, um zu verhindern, dass sich eine Sabotage aufbaut. Und vertrau deinem System, dass es die richtigen Antworten gibt.

Was tun, wenn du zweifelst oder das Testen nicht klappt?

Das Wichtigste zuerst: Du bist nicht allein. Fast alle starten mit Unsicherheiten. Deshalb hier ein paar Tipps:

  • Starte mit den Basics: Trink genug Wasser und lass den Atem fließen. Noch mehr Tipps, wenn der Selbsttest nicht richtig funktioniert findest du in meinem Blogartikel Kinesiologischer Selbsttest: 4 Gründe und Lösungen, wenn er nicht funktioniert
  • Bringe dich energetisch in einen guten Zustand. Überprüfe dazu, ob die in deinen wichtigsten Meridianen ungestört fließen kann. Wie das geht erfährst du in meinem Basisseminar: Einführung in die Kinesiologie. 
  • Frag dich: Bin ich gerade überhaupt in einem guten Zustand zum Testen? Wenn deine Gedanken bei der Steuererklärung, der schmutzigen Wäsche oder dem kranken Kind sind, ist vielleicht gerade nicht der optimale Zeitpunkt zum Testen. 
  • Check unbedingt auch den Raum, in dem du arbeitest. Ablenkungen (z. B. klingelndes Telefon, weinendes Kind) oder störende Energien (z. B. von elektrischen Geräten, aber auch von Personen, die vor dir im Raum waren) können dein System negativ beeinflussen. Stelle sicher, dass du optimal geerdet sowie dass dein Raum ausreichend energetisch gereinigt und geschützt ist. Wie das geht lernst du in meinem Aufbauseminar Schamanische Psychokinesiologie I. 

Und wenn’s gar nicht geht: Pause machen. Manchmal braucht dein System erst etwas anderes: einen Spaziergang, Schlaf oder eine ganz andere Methode, z. B. ein Coaching.

Du wünschst dir persönliche Begleitung beim Selbsttest?
Dann gibt es jetzt auch die Möglichkeit, den kinesiologischen Selbsttest in einem Einzeltermin ganz individuell zu lernen – angepasst an deine Vorkenntnisse, deine Fragen und dein Tempo: 👉 Kinesiologischen Selbsttest lernen im Einzeltermin

Grenzen des Muskeltests – und wann Coaching besser passt

Manche Fragen brauchen zuerst den Kopf.
Bevor du testest, ob du den Job kündigen sollst, brauchst du vielleicht erstmal Klarheit:

  • Welche Optionen habe ich?
  • Was brauche ich wirklich?
  • Welche Ängste oder Wünsche stehen im Weg?

Das ist kein Fall für den kinesiologischen Muskeltest – sondern für ein strukturiertes Coaching
👉 Hier findest du mehr Infos zu meinem 1:1 Coaching-Angebot

Der Muskeltest kommt dann ins Spiel, wenn du bereit bist, mit jeder Antwort zu leben.
Dann ist er ein wundervolles, entlastendes Werkzeug – ehrlich, direkt und zutiefst verbunden mit deinem Unterbewusstsein.

Fazit: Du darfst alles fragen – aber achte auf dich

  • Ja, du kannst „alles“ fragen.
  • Nein, du bekommst nicht immer die Antwort, die du willst.
  • Ja, du darfst zweifeln – und trotzdem weitermachen.
  • Nein, du musst nicht perfekt sein im Selbsttesten.

Du darfst üben. Du darfst scheitern. Und du darfst wachsen. 🌱

In meinem Basisseminar arbeiten wir genau daran:
Nicht nur den Test zu lernen – sondern Sicherheit im Umgang mit den Antworten zu entwickeln.
👉 Hier findest du alle Infos zum Basisseminar: Einführung in die Kinesiologie

Du bist nicht allein – und du darfst dir vertrauen. Ich freu mich, wenn ich dich auf deinem Weg begleiten darf. 💛

Über die Autorin
Corinna_neu_02

 

Hi, ich bin Corinna – schamanische Psycho-Kinesiologin und ganzheitliche Coach aus Stuttgart mit jahrelanger Praxis-Erfahrung. Meine Vision? Dass du dich in jedem Lebensbereich – ob Beruf, Partnerschaft, Familie oder in deiner spirituellen Energie – wohl und ausgeglichen fühlst. Darum teile ich mein Wissen und meine Erfahrungen leidenschaftlich gerne mit Menschen, die nach natürlichen Wegen suchen, ihr Wohlbefinden zu steigern. Möchtest du mehr über mich erfahren? Klicke hier.