Warum wir an alten Glaubenssätzen festhalten – selbst wenn sie uns nicht guttun
„Sei ein braves Mädchen!“ – „Echte Männer weinen nicht!“ – „Ohne Fleiß kein Preis!“
Kommt dir etwas davon bekannt vor?
Viele von uns sind mit solchen Sätzen aufgewachsen. Wir haben sie von unseren Eltern, Großeltern oder anderen Bezugspersonen gehört. Manchmal wurden sie uns ausdrücklich als Lebensweisheiten mitgegeben, manchmal haben wir sie einfach aus dem Verhalten der Menschen um uns herum übernommen.
Und obwohl wir heute erwachsen sind und unser Leben selbst gestalten können, beeinflussen uns manche dieser Überzeugungen immer noch.
In meinen Coachings und Kinesiologie-Behandlungen begegnen mir regelmäßig Glaubenssätze, die meine Klient*innen schon sehr lange begleiten. Manchmal sind ihnen diese Überzeugungen bewusst. Oft sind sie aber so selbstverständlich geworden, dass sie gar nicht mehr hinterfragt werden.
Warum halten wir also an alten Überzeugungen fest, obwohl sie uns heute möglicherweise mehr schaden als nutzen? Und wie können wir erkennen, welche Glaubenssätze überhaupt unsere eigenen sind?
Wie entstehen Glaubenssätze?
Glaubenssätze entstehen, wenn wir aus unseren Erfahrungen, Beobachtungen und den Botschaften unseres Umfelds allgemeine Überzeugungen entwickeln. Besonders prägend können Erlebnisse in der Kindheit sein. Aber auch im Erwachsenenalter entwickeln wir ständig neue Überzeugungen oder verändern bereits bestehende.
Als Kinder sind wir darauf angewiesen, dass unsere Bezugspersonen uns Orientierung geben. Wir lernen von ihnen, wie die Welt funktioniert, was richtig und falsch ist und wie wir uns verhalten sollen.
Dabei übernehmen wir nicht nur bewusste Erziehungsregeln. Wir beobachten auch ganz genau, was die Menschen um uns herum tun und wie sie auf bestimmte Situationen reagieren.
Wenn beispielsweise in einer Familie ständig über Geldsorgen gesprochen wird, kann ein Kind daraus die Überzeugung entwickeln, dass Geld grundsätzlich knapp ist. Selbst wenn sich die finanzielle Situation später verändert, kann diese innere Haltung bestehen bleiben.
Oder stell dir ein Kind vor, das immer dann besonders viel Aufmerksamkeit und Anerkennung bekommt, wenn es gute Leistungen erbringt. Vielleicht entwickelt es daraus den Glaubenssatz: „Ich bin nur dann wertvoll, wenn ich etwas leiste.“
Das muss keineswegs die Absicht der Eltern gewesen sein. Trotzdem kann es eine Schlussfolgerung sein, die das Kind aus seinen Erfahrungen zieht.
Wenn aus fremden Aussagen unsere eigene innere Stimme wird
Eltern und Großeltern stehen bei der Entstehung von Glaubenssätzen oft im Mittelpunkt. Aber auch Lehrkräfte, Geschwister, Freund*innen und andere wichtige Bezugspersonen können uns prägen.
Vielleicht erinnerst du dich noch an einen Satz aus deiner Kindheit, der dich besonders getroffen hat.
„Du bist einfach unkreativ.“
„Dafür bist du viel zu schüchtern.“
„Aus dir wird nie etwas.“
Ein weiteres Beispiel ist der Satz „Sei ein braves Mädchen“. Vielleicht war damit ursprünglich nur gemeint, dass ein Kind höflich und rücksichtsvoll sein soll. Wenn ein Mädchen diese Aufforderung aber immer wieder hört, entwickelt es möglicherweise die Überzeugung, dass es besser ist, nicht anzuecken und die Erwartungen anderer zu erfüllen. Als erwachsene Frau fällt es ihr dann vielleicht schwer, ihren Standpunkt zu vertreten, Grenzen zu setzen oder auch einmal Nein zu sagen.
Das Gemeine daran: Irgendwann brauchen wir die auch Person, von der der Satz ursprünglich stammt, gar nicht mehr, um den Satz präsent zu haben. Wir übernehmen die Aussage selbst und sagen sie uns innerlich immer wieder.
Aus „Du kannst das nicht“ wird „Ich kann das nicht“. Und aus „Sei ein braves Mädchen“ wird vielleicht „Ich darf nicht anecken.“.
Und irgendwann klingt das in unserem Kopf nicht mehr wie die subjektive Meinung eines anderen Menschen (von der es leichter wäre, sich davon zu lösen), sondern wie eine unumstößliche Tatsache.
Welche Glaubenssätze übernehmen wir aus der Gesellschaft?
Nicht alle Glaubenssätze stammen unmittelbar aus unserem persönlichen Umfeld. Manche sind auch tief in unserer Kultur und Gesellschaft verwurzelt. Oft begegnen sie uns als Sprichwörter, vermeintliche Lebensweisheiten oder gesellschaftliche Erwartungen.
Zum Beispiel:
- Echte Männer weinen nicht.
- Ohne Fleiß kein Preis.
- Geld verdirbt den Charakter.
- Schuster, bleib bei deinen Leisten.
- Hochmut kommt vor dem Fall.
Interessant finde ich, dass wir solche Aussagen oft kaum noch hinterfragen, gerade weil sie uns so vertraut sind. Dabei lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Denn was passiert eigentlich, wenn wir solche Sätze verinnerlichen?
Ein Junge, der mit dem Satz „Echte Männer weinen nicht“ aufwächst, lernt vielleicht, dass Gefühle zu zeigen ein Zeichen von Schwäche ist. Als Erwachsener fällt es ihm dann womöglich schwer, eigene Emotionen wahrzunehmen oder auszudrücken. Das kann sich beispielsweise in der Kommunikation mit seiner Partnerin oder seinem Partner bemerkbar machen.
Oder nehmen wir „Ohne Fleiß kein Preis“. Natürlich ist es häufig sinnvoll, sich anzustrengen, um ein Ziel zu erreichen. Aber was passiert, wenn du daraus die Überzeugung entwickelst, dass du dir alles hart erarbeiten musst? Dass Erfolg nur dann etwas wert ist, wenn er mit Mühe verbunden ist? Oder dass du dir eine Pause erst verdienen musst? Dann kann aus einer durchaus hilfreichen Einstellung schnell ein Glaubenssatz werden, der dich unter Druck setzt.
Ähnlich ist es bei „Geld verdirbt den Charakter“. Wenn du diesen Satz verinnerlicht hast, kann es sein, dass du finanziellen Erfolg unbewusst mit etwas Negativem verbindest. Vielleicht fällt es dir schwer, als Selbstständige*r angemessene Preise für deine Leistungen zu verlangen oder deine finanziellen Interessen in Gehaltsverhandlungen selbstbewusst zu vertreten. Der ursprüngliche Satz ist dann möglicherweise längst zu einem persönlichen Hindernis geworden.
Allen Beispielen ist eines gemeinsam: Eine Überzeugung, die wir irgendwann übernommen haben, kann unser Denken und Handeln noch viele Jahre später beeinflussen – ohne dass uns dieser Zusammenhang überhaupt bewusst ist.
Warum einschränkende Glaubenssätze oft eine Schutzfunktion haben
Ein Aspekt, der mir bei der Arbeit mit Glaubenssätzen besonders wichtig ist, ist das Herausarbeiten ihrer ursprünglichen positiven Funktion. Denn was uns heute einschränkt, kann früher durchaus hilfreich gewesen sein.
Stell dir beispielsweise ein Kind vor, das in einer Familie aufwächst, in der Konflikte häufig eskalieren. Vielleicht lernt es, möglichst wenig zu widersprechen und seine eigenen Wünsche zurückzustellen, um Streit zu vermeiden. Daraus könnte sich der Glaubenssatz entwickeln: „Ich muss mich anpassen und es allen recht machen.“
Für das Kind ist dieses Verhalten möglicherweise eine sinnvolle Strategie, um sich sicherer zu fühlen. Wenn es später erwachsen ist, kann dieselbe Überzeugung allerdings dazu führen, dass es Schwierigkeiten hat, Grenzen zu setzen, Nein zu sagen oder die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen. Die frühere Schutzstrategie passt nicht mehr zur aktuellen Lebenssituation.
Ein einschränkender Glaubenssatz kann also aus einer früher hilfreichen Anpassungs- oder Schutzstrategie entstanden sein, die heute nicht mehr zu unseren Bedürfnissen passt.
Deshalb ist es manchmal gar nicht so einfach, ihn loszulassen.
Warum Veränderung auch innere Konflikte auslösen kann
Wir Menschen haben ein grundlegendes Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Sicherheit. Gerade in der Kindheit ist es wichtig, Teil der Familie zu sein und von den Bezugspersonen akzeptiert zu werden. Deshalb kann es naheliegend sein, deren Einstellungen und Erwartungen zu übernehmen.
Wenn wir später beginnen, solche Überzeugungen zu hinterfragen, kann das innere Konflikte auslösen. Vielleicht denkst du bewusst: „Natürlich darf ich meine eigene Meinung haben.“ Und trotzdem fühlst du dich schuldig, sobald du deinen Eltern widersprichst.
Oder du weißt rational, dass du nicht für das Wohlergehen aller anderen verantwortlich bist. Aber sobald du dich einmal um dich selbst kümmerst, meldet sich ein schlechtes Gewissen.
In der Arbeit mit inneren Anteilen können wir solche Konflikte beispielsweise als unterschiedliche Bedürfnisse in uns betrachten: Ein Teil möchte selbstbestimmt handeln, ein anderer möchte weiterhin Sicherheit oder Zugehörigkeit bewahren. Beide Bedürfnisse dürfen zunächst einmal da sein. Es geht nicht darum, einen Teil von uns zu bekämpfen, sondern darum, neue Möglichkeiten zu entwickeln, die besser zu unserem heutigen Leben passen.
Können Glaubenssätze über Generationen weitergegeben werden?
In meiner Arbeit sowohl in Coaching als auch in der Kinesiologie erlebe ich immer wieder: Manchmal stammen die Überzeugungen, die unser Leben beeinflussen, nicht aus unseren eigenen Erfahrungen, sondern sie gehen auf Erlebnisse unserer Eltern oder Großeltern zurück.
Stell dir beispielsweise vor, deine Großeltern haben Krieg, Flucht oder existenzielle Not erlebt. Vielleicht war es für sie überlebenswichtig, sparsam zu sein, keine Risiken einzugehen oder sich möglichst unauffällig zu verhalten. Solche Einstellungen können sie später an ihre Kinder weitergegeben haben – und diese wiederum an ihre eigenen Kinder. So können Überzeugungen über mehrere Generationen weiterbestehen, obwohl sich die äußeren Lebensbedingungen längst verändert haben. Wenn dich die Beschäftigung mit deiner Familiengeschichte interessiert, findest du in meinem Buchtipp zum Ahnen-Faktor weitere Gedanken zum emotionalen Erbe unserer Vorfahren.
Dabei muss es nicht unbedingt um bewusst vermittelte Regeln gehen. Auch der Umgang mit Gefühlen, Konflikten, Geld oder Sicherheit kann innerhalb einer Familie gelernt und weitergegeben werden.
Das bedeutet aber nicht, dass wir durch unsere Familiengeschichte festgelegt wären. Wir können übernommene Überzeugungen erkennen, hinterfragen und verändern.
Was die schamanische Perspektive dazu sagt
In schamanischen Traditionen gibt es die Vorstellung, dass nicht nur Erfahrungen und Verhaltensmuster, sondern auch energetische Belastungen unserer Ahnen über Generationen hinweg wirken können. Sowohl in meiner Ausbildung in schamanischer Psychokinesiologie als auch in meiner Arbeit als Kinesiologin komme ich immer wieder mit dieser spirituelle Sichtweise auf generationenübergreifende Muster in Berührung. Auch wenn die wissenschaftliche Forschung zur familiären Weitergabe von Erfahrungen (noch) nicht so weit ist, finde ich es wichtig, beide Betrachtungsweisen zu kennen.
Unabhängig davon, welches Modell dich anspricht, kann die Beschäftigung mit deiner Familiengeschichte interessante Fragen aufwerfen:
Welche Überzeugungen haben deine Eltern geprägt? Welche Erfahrungen stecken möglicherweise dahinter? Und welche dieser Einstellungen hast du übernommen, obwohl sie heute gar nicht mehr zu dir passen?
Wie Glaubenssätze unser Selbstbild festigen
Glaubenssätze beeinflussen nicht nur unser Verhalten. Sie wirken auch wie ein Filter, durch den wir die Welt wahrnehmen.
Wenn du beispielsweise überzeugt bist, dass andere Menschen dich grundsätzlich ablehnen, wirst du möglicherweise besonders sensibel auf vermeintliche Zurückweisung reagieren. Ein neutraler Gesichtsausdruck erscheint dir dann vielleicht unfreundlich. Eine ausbleibende Antwort interpretierst du als Desinteresse. Und ein kritischer Kommentar bestätigt scheinbar genau das, was du ohnehin schon über dich glaubst.
Positive Erfahrungen nimmst du möglicherweise weniger intensiv wahr oder erklärst sie dir anders. So kann sich eine Überzeugung immer weiter festigen.
Die Psychologie bezeichnet dieses Phänomen unter anderem als Confirmation Bias (zu deutsch Bestätigungsfehler). Der Psychologe Raymond Nickerson hat in seiner wissenschaftlichen Übersichtsarbeit zum Confirmation Bias beschrieben, wie bestehende Überzeugungen unsere Suche nach Informationen und deren Interpretation beeinflussen können.
Das bedeutet allerdings nicht, dass alles, was uns passiert, durch unsere Gedanken verursacht wird. Äußere Umstände, das Verhalten anderer Menschen und gesellschaftliche Rahmenbedingungen spielen selbstverständlich ebenfalls eine Rolle. Aber unsere Überzeugungen können beeinflussen, wie wir Situationen bewerten und welche Handlungsmöglichkeiten wir darin erkennen.
Zehn einschränkende Glaubenssätze aus meiner Coaching- und Kinesiologie-Praxis
Aus meiner Arbeit als Coach und Kinesiologin habe ich einmal als persönliche Auswahl zehn typische Glaubenssätze zusammengestellt, die mir immer wieder begegnen:
- Ich bin nicht gut genug. – Die Überzeugung, nicht zu genügen, unabhängig davon, wie viel man erreicht.
- Ich kann das nicht. – Sich selbst wenig zutrauen und neue Herausforderungen vermeiden.
- Ich bin es nicht wert, um meiner selbst Willen geliebt zu werden. – Den eigenen Wert von der Zuwendung anderer abhängig machen.
- Ich bin zu alt, zu jung oder nicht kompetent genug. – Sich durch das eigene Selbstbild Möglichkeiten verbauen.
- Ich habe nie Glück. – Vor allem negative Erfahrungen wahrnehmen und die eigenen Einflussmöglichkeiten unterschätzen.
- Ich bin an allem schuld. – Verantwortung übernehmen, auch wenn sie eigentlich bei anderen liegt.
- Ich muss perfekt sein. – Hohe Ansprüche an sich selbst stellen und Fehler als persönliches Versagen empfinden.
- Ich muss alles alleine schaffen. – Unterstützung nur schwer annehmen können.
- Niemand mag mich. – Die eigene Liebenswürdigkeit grundsätzlich infrage stellen.
- Ich muss dafür sorgen, dass es allen gut geht. – Die Bedürfnisse anderer dauerhaft über die eigenen stellen.
Vielleicht hast du dich in einem dieser Sätze wiedererkannt. Besonders häufig geht es dabei nach meiner Erfahrung um Selbstwert, Selbstliebe, Anerkennung und Vertrauen.
Und oft hängen verschiedene Glaubenssätze miteinander zusammen. Hinter dem Gedanken „Ich muss alles perfekt machen“ kann beispielsweise die tiefere Überzeugung stehen: „Wenn ich Fehler mache, bin ich nicht liebenswert.“
Deshalb lohnt es sich, nicht nur den offensichtlichsten Satz zu betrachten, sondern auch die Überzeugungen, die dahinterliegen könnten.
Wie kann ich alte Glaubenssätze erkennen und verändern?
Wenn du jetzt merkst, dass du einige solcher Überzeugungen mit dir herumträgst, musst du nicht sofort versuchen, sie loszuwerden. Mein erster Tipp ist: Werde dir ihrer bewusst.
Achte im Alltag darauf, wann du besonders emotional reagierst, dich kleinmachst oder dir bestimmte Dinge grundsätzlich nicht zutraust. Schreib die Gedanken auf, die in solchen Situationen auftauchen.
Und dann stell dir ein paar Fragen:
- Woher kommt mir dieser Satz bekannt vor?
- Von wem könnte ich ihn übernommen haben?
- Welche Funktion hatte diese Überzeugung (früher) für mich?
- Ist sie heute noch hilfreich für mich?
- Was könnte passieren, wenn ich anders über mich oder die Situation denken würde?
Du musst darauf nicht gleich eine Antwort haben. Manchmal reicht es schon, einen vertrauten Gedanken zum ersten Mal bewusst infrage zu stellen.
Gerade bei tief verankerten Glaubenssätzen kann es sinnvoll sein, sich dabei begleiten zu lassen. In meinen Coachings arbeite ich mit unterschiedlichen Methoden, um solche Überzeugungen sichtbar zu machen, ihre Zusammenhänge zu verstehen und neue Perspektiven zu entwickeln.
Auch die Kinesiologie-Behandlung bietet einen guten, eher körperorientierten und energetischen Zugang zur Beschäftigung mit Glaubenssätzen.
Alte Überzeugungen würdigen und neue Wege gehen
Vielleicht ist das eine der wichtigsten Erkenntnisse aus der Beschäftigung mit Glaubenssätzen: Wir müssen unsere Vergangenheit nicht ablehnen, um uns weiterzuentwickeln.
Ein Glaubenssatz, der dich heute einschränkt, kann früher wichtig für dich gewesen sein. Vielleicht hat er dir Sicherheit gegeben, dir geholfen, mit einer schwierigen Situation umzugehen oder dafür gesorgt, dass du dich zugehörig gefühlt hast. Das darfst du anerkennen.
Und gleichzeitig darfst du entscheiden, dass du heute anders denken und handeln möchtest. Schließlich bist du nicht mehr dasselbe Kind wie damals. Du hast neue Erfahrungen gemacht, neue Fähigkeiten entwickelt und verfügst über Möglichkeiten, die dir früher vielleicht noch nicht offenstanden.
Nur weil eine Überzeugung dich lange begleitet hat, muss sie nicht bestimmen, wie du deine Zukunft gestaltest.
Du möchtest dich von alten Glaubenssätzen lösen?
Wenn du das Gefühl hast, dass dich bestimmte Überzeugungen schon sehr lange begleiten und immer wieder in ähnlichen Situationen ausbremsen, können wir im Coaching gemeinsam genauer hinschauen.
Wir beschäftigen uns damit, woher deine Überzeugungen kommen, welche Funktion sie möglicherweise einmal hatten und welche neuen Denk- und Handlungsmöglichkeiten du entwickeln möchtest.
Häufige Fragen zu Glaubenssätzen
Entstehen alle Glaubenssätze in der Kindheit?
Nein. Die Kindheit kann besonders prägend sein, aber wir entwickeln und verändern Überzeugungen unser ganzes Leben lang. Auch Erfahrungen in Partnerschaften, im Beruf oder durch einschneidende Lebensereignisse können neue Glaubenssätze entstehen lassen.
Sind Eltern für unsere negativen Glaubenssätze verantwortlich?
So einfach ist es nicht. Kinder ziehen ihre eigenen Schlussfolgerungen aus Erlebnissen und Beobachtungen. Dabei spielen viele Faktoren zusammen. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Prägung sollte deshalb nicht automatisch zu einer Schuldzuweisung werden.
Können sich Glaubenssätze auch von selbst verändern?
Ja. Neue Erfahrungen können dazu führen, dass bisherige Überzeugungen nicht mehr zu unserem Weltbild passen und wir unsere Sichtweise verändern. Manche Glaubenssätze bleiben allerdings sehr stabil und profitieren von einer bewussten Auseinandersetzung.
Über die Autorin
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Hi, ich bin Corinna – schamanische Psycho-Kinesiologin und ganzheitliche Coach aus Stuttgart mit jahrelanger Praxis-Erfahrung. Meine Vision? Dass du dich in jedem Lebensbereich – ob Beruf, Partnerschaft, Familie oder in deiner spirituellen Energie – wohl und ausgeglichen fühlst. Darum teile ich mein Wissen und meine Erfahrungen leidenschaftlich gerne mit Menschen, die nach natürlichen Wegen suchen, ihr Wohlbefinden zu steigern. Möchtest du mehr über mich erfahren? Klicke hier. |
