Welche kinesiologischen Selbsttests gibt es? Hier sind meine Top 3!

Wer sich etwas intensiver mit Kinesiologie beschäftigt kommt nach den Basics des Muskeltests bei anderen Personen schnell darauf, auch eine Testmethode für sich selbst zu suchen. Denn natürlich macht es Sinn, nicht nur bei anderen Menschen Themen, Substanzen oder ähnliches auszutesten, sondern dieses Geschenk auch für sich selbst zu nutzen. Es gibt viele unterschiedliche Varianten des kinesiologischen Selbsttests. Meine Top 3 möchte ich euch hier vorstellen. Diese haben keine bestimmte Rangfolge, sondern werden von mir in unterschiedlichen Situationen angewandt.

Der bi-digitale O-Ring-Test (BDORT)

So kompliziert dieser Selbsttest auch heißt, in der Anwendung ist er super einfach. Bi-digital bedeutet hier einfach „Mit zwei Fingern“ (ja, digital kommt eigentlich von lat. digitus = der Finger*). O-Ring bedeutet, dass man Daumen und Zeigefinger zu einem Ring formt. Von der Intention her möchte man, dass dieser Ring geschlossen bleibt, gibt also entsprechend etwas Spannung auf die Finger. Dann stellt man die zu testende Frage und zieht mit einem Finger der anderen Hand den Ring auseinander (meistens mache ich es so, dass ich auch mit der anderen Hand einen Ring forme, und dann beide wie zwei Kettenglieder ineinander verschränke). Bleibt der Ring trotz Zugkraft geschlossen, reagiert also der Muskel stark, entspricht das der Ja-Antwort. Geht der Ring auseinander, reagiert also der Muskel schwach, entspricht dies der Nein-Antwort.

Der O-Ring-Test ist mein absoluter Lieblings-Test, und wann immer ich für mich selbst etwas teste und beide Hände frei habe, nutze ich ihn. Ich mg besonders, dass er sich in jeder Position (im Stehen, Sitzen oder Liegen) anwenden lässt und relativ unauffällig durchzuführen ist. Das ist ganz praktisch, wenn man im öffentlichen Raum etwas testet und seine Mitmenschen nicht durch komische Bewegungen irritieren möchte ;-).

Der Selbsttest am Zeigefinger

Hier legt man den Mittelfinger flach auf den Zeigefinger (der gleichen Hand), und gibt etwas Grundspannung auf beide Finger. Nachdem man die zu testende Frage gestellt, versucht der Mittelfinger von oben den Zeigefinger nach unten zu drücken, der Zeigefinger drückt dagegen. Behält der Zeigefinger die Spannung bedeutet das, die Muskel-Antwort lautet Ja. Kann der Zeigefinger nicht dagegenhalten, sondern „klappt“ nach unten weg, so lautet die Muskel-Antwort Nein.

Wie der bi-digitale O-Ring-Test ist auch dieser Selbsttest am Zeigefinger in jeder Position anwendbar und relativ unauffällig. Außerdem ist praktisch, dass man die nicht-testende Hand frei hat, und so z.B. beim Einkaufen ein zu testendes Produkt in die Hand nehmen kann.

Der Selbsttest am Mittelfinger mit der flach aufliegenden Hand

Bei diesem Test liegt die Hand entspannt auf der Tischplatte, ohne Spannung in den Fingern. Man stellt die zu testende Frage und versucht, den Mittelfinger anzuheben – ohne aktive Muskelkraft, nur mit einem Impuls. Hebt sich der Finger kurz an, so entspricht das der Ja-Antwort. Bleibt der Finger liegen entspricht das der Nein-Antwort.

Diesen Selbsttest nehme ich am liebsten, wenn ich am Schreibtisch sitze. Damit kann ich mit der linken Hand testen, und habe die rechte Hand frei, um das Ergebnis meines Tests aufzuschreiben. Das ist ganz praktisch, wenn ich während einer kinesiologischen Testung viel schreibe, weil ich dann den Stift in der rechten Hand lassen kann, und ihn nicht (wie beim bi-digitalen O-Ring-Test) jedes Mal aus der Hand legen muss.

Hast du schon einen kinesiologischen Selbsttest für dich gefunden – von den hier genannten oder einen ganz anderen? Dann schreib mir gerne in die Kommentare, welcher dein Lieblings-Selbsttest ist. Und wenn du noch Fragen zum Selbsttest hast oder mehr über die Anwendung innerhalb einer kinesiologischen Testung erfahren möchtest, dann meld dich gerne bei mir. Ich freue mich, von dir zu lesen oder zu hören.


* Falls ihr dank dieses Klugscheißer-Wissens jetzt bei Wer wird Millionär gewinnt lasst es mich bitte wissen 😉

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