Hallo, hier spricht der Goldfisch

Ich habe keine Haustiere. Aber ein Goldfisch spielt dennoch in meinem Leben eine wichtige Rolle. Und zwar meist dann, wenn ich mich auf eine Sache konzentrieren will – und mich dann doch erst mal um eine andere kümmere. Oder wenn ich „nur ganz kurz!“ was recherchieren will – und mich dann zwei Stunden „down the rabbit hole“ später frage, wo die Zeit geblieben ist?! Man nennt es wohl auch das Shiny Object Syndrom: an einer Stelle anzufangen und dann von etwas abgelenkt und in eine andere Richtung geführt zu werden. Und so vom Hundersten ins Tausendste zu kommen. Ich nenne diesen inneren Antrieb liebevoll meinen inneren Goldfisch. Er ist wirklich süß, mit seinen Glubschaugen und dem neugierigen Blick. Und er führt mich auch wirklich immer in interessante Gefilde, in denen ich meist noch nie war: „Schau mal, das sieht toll aus, lass uns da mal hinschwimmen!“. Aber er hat eben wie das für Goldfische so üblich ist auch leider eine extrem kurze Aufmerksamkeitsspanne. „Oh, da drüben ist noch was anderes, wie wär’s damit?“. Und kaum habe ich mit einem Thema angefangen, einen Blog-Artikel gelesen oder ein Video angeschaut, meldet er sich wieder: „Da gibt’s auch noch was Tolles, schau mal da drüben!“. Ich glaube, viele Menschen mit Scanner-Persönlichkeit kennen dieses Phänomen. Und ich kann meinem Goldfisch auch gar nicht böse sein. Denn auch wenn ich oft ganz woanders rauskomme, als ich ursprünglich gestartet bin, so habe ich auf dem Weg dorthin immer Neues erfahren, Spannendes gelernt oder Interessantes entdeckt. Und zum Glück gibt es ja effektive Coaching-Tools, mit denen ich meinen Goldfisch dann doch ganz gut in den Griff bekommen haben. Und ihm nur noch hinterherschwimme, wenn ich das wirklich möchte.

Kennst du das auch? Dann schreib mir gern in die Kommentare. Oder hast du vielleicht selbst einen Goldfisch, und möchtest wissen, wie man den durch Coaching etwas zügeln kann? Dann meld dich gerne bei mir.

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