Perfektionismus oder Perfektionis-kann?

Hallo, mein Name ist Corinna und ich bin Perfektionistin. Das klingt nicht nur ein bisschen wie bei den Anonymen Alkoholikern, es gibt noch weitere Parallelen: Denn so wie ich gegen maßvollen Alkohol-Konsum nichts einzuwenden habe, so muss ich auch beim Perfektionismus gut darauf achten, dass ein gesundes Maß nicht überschritten wird. Wo Perfektionismus in kleinen Dosen mir nützt, die Qualität meiner Arbeit sicherzustellen oder meine Workflows und Methoden zu optimieren, so kann ein Zuviel auch fast zur Sucht werden, die mir irgendwann schadet. Das zu erkennen war bei mir ein längerer Prozess. Daran zu arbeiten und etwas zu verändern ist ein noch längerer, der auch aktuell immer weiter läuft. Ich übe und lerne selbst fast jeden Tag, wie ich Gelassenheit entwickeln, das bereits Erreichte schätzen und insgesamt etwas milder zu mir selbst sein kann. Dabei helfen mir mein Vision Board, positive Glaubenssätze und immer wieder die soziale Kontrolle durch mein Umfeld, indem mir meine Freunde spiegeln: Lass gut sein, Corinna – sei nicht so hart zu dir selbst.

Seid ihr auch Perfektionist*innen? Was hilft euch, wenn euch der Perfektionismus übermannt? Hinterlasst mir eure Tipps gerne in den Kommentaren.

2 Kommentare zu „Perfektionismus oder Perfektionis-kann?“

  1. Hi Corinna, interessanter Artikel! Ich hab auch so meine Probleme mit Perfektionismus – bei mir führt das dazu, dass ich nichts fertig kriege, weil ich immer noch irgendwo eine Kleinigkeit finde, die optimiert werden kann – oder muss 😉 Mir hilft, dass mein Freund mich meist irgendwann anstupst und sagt: Lass das doch jetzt einfach so, wie es ist. 🙂
    Liebe Grüße,
    Sonja

    1. Corinna Drißner

      Hi Sonja, danke für deinen Kommentar. Ja, die Haltung „Mir egal, ich lass das jetzt so!“ versuche ich auch immer wieder zu beherzigen 🙂

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